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Altes Rathaus, 11.10.2011, 21:30 Uhr

Von Faust zum Fachidioten

Zum Bildungsauftrag der Hochschulen


Der Bologna-Prozess als Hauptüberschrift einer umfassenden Anpassung der Hochschulen an ökonomische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen hat die Effizienz akademischer Ausbildung gesteigert. Zugleich ist er aber, wie jede Modernisierung auch mit Verlusten behaftet. Nicht wenige befürchten eine Schleifung der Universitäten als Orte langfristiger Orientierung und gesellschaftskritischer Freiheit. Ist dies der Weg unserer Eliten: von der faustischen Übersteigerung zum pragmatischen Funktionalismus? Und welche gesellschaftliche Reichweite verbürgen noch Hochschulnamen wie etwa Humboldt-Berlin und Schiller-Jena?


Staatssekretär a.D. Dr. Josef Lange
Podium
Staatssekretär a.D. Dr. Josef Lange

Theologe und Historiker

Staatssekretär a.D. im Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Hannover

Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth
Podium
Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth

Biologe und Hirnforscher
Präsident der Studienstiftung des Deutschen Volkes

Lehrstuhl am Institut für Hirnforschung der Universität Bremen

Dr. Hubert Schmidt
Podium
Dr. Hubert Schmidt

Geschäftsführender Gesellschafter der Hubert Stüken GmbH, Rinteln

Prof. Dr. Sascha Spoun
Podium
Prof. Dr. Sascha Spoun
Präsident der Leuphana-Universität Lüneburg
 Ingo Langner
Gesprächsleitung
Ingo Langner

Regisseur, Autor und Publizist

Der aber zur Tür hineingeht,
der ist der Hirte der Schafe.
Dem macht der Türhüter auf,
und die Schafe hören seine Stimme; und er ruft seine Schafe
mit Namen und führt sie hinaus.

 

Johannes 10, 2–3