5137BuchdruckBibel2A0011748
DSC 0007133 Kopie1554
Startseite > Reihen > Veranstaltungen - Veranstaltung

TUI AG, 18.10.2007, 20:00 Uhr

Bildung minus Gerechtigkeit

Geltung und Brüche eines Ideal


Bildung ist unter den typisch deutschen Wörtern eines der schwergewichtigsten. Im 19. Jahrhundert aufgeladen mit dem idealistischen Programm der Selbstwerdung durch Weltaneignung wie auch mit weltflüchtiger Romantik trägt Bildung bis heute personale und soziale Verheißungen - der Selbstentfaltung und Authentizität, des sozialen Zusammenhalts und des gesellschaftlichen Fortschritts. Das größte Versprechen der Demokratie, die gerechte Teilhabe aller an öffentlichen Gütern, ist erst durch Bildung einzulösen. Wo umgekehrt Bildung nicht chancengerecht verteilt ist, ist das Gemeinwohl   fundamental gestört.

Welche Perspektiven würde in den Defiziten der Bildungsgerechtigkeit eine Verbindung von Bildungs- und Sozialpolitik bieten?


Prof. Dr. Jutta Allmendiger
Referent
Prof. Dr. Jutta Allmendiger
Präsidentin
Wissenschaftszentrum Berlin
Dr. Hans-Jürgen Marcus
Referent
Dr. Hans-Jürgen Marcus
Diözesan-Caritasdirektor
Caritasverband für die Diözese Hildesheim e.V.
PD Dr. Jörg-Dieter Wächter
Referent
PD Dr. Jörg-Dieter Wächter
Hauptabteilungsleiter Bildung
Bischöfliches Generalvikariat Hildesheim
Prof. Dr. Alf Zimmer
Referent
Prof. Dr. Alf Zimmer
Rektor
Universität Regensburg
 Matthias Drobinski
Moderation
Matthias Drobinski
Politischer Redakteur
Süddeutsche Zeitung, München

Verleih daher deinem Knecht ein hörendes Herz, damit er dein Volk zu regieren und das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht.

 

1 Könige 3, 9