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Schloß Celle, 16.06.2008, 12:00 Uhr

Souveränität

Perspektiven und Brüche im Zueinander von nationalem und europäischem Recht


Souveränität war in der europäischen Rechtsgeschichte ein Schlüsselbegriff der Zuordnung von Recht und Politik. Der politische Souveränitätsbegriff war wesensmäßig ausgezeichnet durch die Kompetenz der Rechtsetzung. Souveräne Staaten haben jedoch im Zuge europäischer Integration Rechtskompetenz abgegeben, ohne das damit verknüpfte politische Versprechen einzulösen: der Verfassungsvertrag ist gescheitert. Die Folgen des Auseinandertretens eines politischen und eines rechtlichen Souveränitätsbegriffs sind kritisch zu befragen.


Prof. Dr. Thomas von Danwitz
Referent
Prof. Dr. Thomas von Danwitz
Richter am Gerichtshof
Europäische Gemeinschaften Luxemburg
Prof. Dr. Dieter Grimm
Referent
Prof. Dr. Dieter Grimm

Lehrstuhl für Öffentliches Recht
Humboldt Universität zu Berlin

Prof. Dr. Ulrich Haltern LL.M., Yale
Gesprächsleitung
Prof. Dr. Ulrich Haltern LL.M., Yale

Ordinarius für Öffentliches Recht, Europarecht und Rechtsphilosophie, Leibniz Universität Hannover

Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin

Der aber zur Tür hineingeht,
der ist der Hirte der Schafe.
Dem macht der Türhüter auf,
und die Schafe hören seine Stimme; und er ruft seine Schafe
mit Namen und führt sie hinaus.

 

Johannes 10, 2–3