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Katholisches Forum
Niedersachsen

Heinsohn Gunnar
Prof. em. Dr. Dr. 
Gunnar Heinsohn

Soziologe und Ökonom, Universität Bremen


Heinsohn wurde 1943 in Gotenhafen (heute Gdynia) als Sohn des deutschen U-Boot-Kommandanten Heinrich Heinsohn geboren. Er studierte an der Freien Universität Berlin Soziologie, Psychologie, Geschichte, Publizistik, Wirtschaftslehre und Theologie. 1974 promovierte er in Soziologie und 1982 in Wirtschaftswissenschaften. Er lebte  von 1976 bis 1978 in Israel. 1984 erhielt Heinsohn eine Professur für Sozialpädagogik an der Universität Bremen. Seit 1993 ist er Sprecher des von ihm gegründeten und so benannten Instituts für vergleichende Völkermordforschung (Raphael-Lemkin-Institut für Xenophobie- und Genozidforschung). Heinsohn hat u.a. zu Problemen der Demographie und  zum Phänomen des Youth Bulge und zum „Erfundenen Mittelalter“ gearbeitet. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Geschichte und Theorie der Zivilisation. Im Zentrum der wirtschaftswissenschaftlichen Forschungen, die er mit seinem Bremer Kollegen Otto Steiger seit 30 Jahren durchführt, steht die Theorie der „Eigentumsökonomik“, die ein alternatives Paradigma darstellen will. Heinsohn hat außerdem verschiedene Beiträge zum Thema Antisemitismus verfasst. Von der Gründung 1982 bis zur Selbstauflösung 1988 war er Vorsitzender der Gesellschaft zur Rekonstruktion der Menschheits- und Naturgeschichte. Er ist Mitherausgeber und regelmäßiger Autor der Zeitschrift Zeitensprünge (vor 1995: Vorzeit, Frühzeit, Gegenwart). 

Heinsohn wurde Ende Februar 2009 emeritiert.

Verleih daher deinem Knecht ein hörendes Herz, damit er dein Volk zu regieren und das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht.

 

1 Könige 3, 9